Aktuelles
12.02.13 Export nach Schottland
Am 12.02.2013 konnten 5 hornlose weibliche Zuchttiere nach Schottland Exportiert werden. Wir wünschen dem Käufer viel Erfolg bei der Zucht von Pinzgauern auf der Insel!
11.07.12 Aktuelle BDF Toplisten
http://www.bdf-web.de/list_aktuelles.html
18.03.12 50 Jahre FVB Bayern
Anlässlich der 50 Jahr Feier des Fleischrinderverbandes Bayern, wurden am 17 & 18 März 2012 drei Pinzgauer Tiere ausgestellt. Vom Betrieb Güllich kam die aus Österreich stammende 5 jährige schwarze Kuh Mali. Der Betrieb Uebler stellte die beiden Bullen Bastian PP und Nupur Pp vor. Nupur Pp wurde zum Ende der Veranstaltung auf der Elite Versteigerung verkauft.
07.11.11 Arbaitskreis Kärntner Pinzgauerzüchter besucht Bayern!
Vom 28. – 29. Oktober 2011 organisierte die Landwirtschaftskammer Kärnten und der Kärntner Rinderzuchtverband für die Mitglieder der AK – Beratung Pinzgauer und Mutterkuhhaltung eine Exkursion nach Bayern. Dabei wurden von 20 Exkursionsteilnehmern 4 Pinzgauer – Betriebe besichtigt.
Der erste Betrieb befand sich in Bernau am nahe gelegenen Chiemsee. Der landwirtschaftliche Betrieb der Justizanstalt umfasst 167 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, welche sich in 67 ha Acker und 100 ha Grünland aufteilt. Am landwirtschaftlichen Betrieb sind 30 Häftlinge beschäftigt und erledigen die Außen- und Innenwirtschaft. Seit 1995 werden auf diesem Betrieb Pinzgauer Rinder gezüchtet und momentan stehen 42
Pinzgauer – Kühe am Betrieb, die zum größten Teil alle genetisch hornlos sind.
Im Sommer werden die Mutterkühe mit den Kälbern auf den Weiden gehalten. Die männlichen Kälber werden kastriert und nach dem Absetzen selbst fertig ausgemästet. Mit einem Alter von 25 Monaten werden sie geschlachtet und in der Justizanstalt verarbeitet. Die Kalbinnen werden für die Remontierung der ausgeschiedenen Mutterkühe verwendet. Im Winter werden die ganzen Rinder in zwei Tretmistställe untergebracht. Die Mutterkühe mit den Kälbern werden in Gruppen unterteilt und können leistungsgerecht versorgt werden. Gefüttert wird im Winter mit Grassilage und Heu, sowie Maissilage.
Die Ochsen und die Kalbinnen sind auch in einem Tretmiststall untergebracht und werden mit der gleichen Ration gefüttert, wobei die Ochsen zusätzlich noch Kraftfutter erhalten. Am Betrieb erfolgt die Besamung ausschließlich im Natursprung und zur Zeit ist ein genetisch hornloser Stier der vom Betrieb Uebler Norbert stammt, im Einsatz.
Anschließend wurde der Betrieb von der Familie Simon besichtigt. Der Betrieb wird im Nebenerwerb geführt und umfasst eine Fläche von 20 ha. Zu den Betriebszweigen zählen die Mutterkuhhaltung, Direktvermarktung und die Pferdehaltung. Am Betrieb befinden sich 16 Mutterkühe samt Nachzucht. Im Sommer werden die Kühe mit den Kälbern sowie dem Deckstier auf der Weide gehalten. Im Winter werden sie in einem Liegeboxenlaufstall gehalten, wobei die Liegeboxen als Hochboxen und die Lauffläche als Spalten ausgeführt sind. Alle Jungrinder werden am Betrieb geschlachtet und das Fleisch wird über den Hofladen vermarktet. Der Deckstier wird im März bei der Stier-Versteigerung in Maishofen angekauft, ist bis Oktober im Deckeinsatz und wird danach geschlachtet und beim eigenen Hoffest verkocht. Somit hat der Betrieb auch eine saisonale Abkalbung.
Am zweiten Exkursionstag wurden zwei weitere Pinzgauer Zuchtbetriebe in der Nähe von Nürnberg besichtigt. Der erste Betrieb war von Norbert Uebler in Hirschbach. Dieser liegt auf einer Seehöhe von 550 Meter und weist eine Jahresniederschlagsmenge von 950 mm auf. Der Nebenerwerbsbetrieb wird biologisch bewirtschaftet und hat eine Fläche von 46 ha, davon sind 36 ha Dauergrünland und 10 ha Kleegras. Die gesamte Mutterkuhherde von 80 Stück wird im Sommer auf der Weide gehalten. Es befinden sich 33 Mutterkühe am Hof, davon sind 26 reinrassige Pinzgauerkühe die im Herdbuch eingetragen sind. Es kommen zwei Deckstiere der Rasse Pinzgauer zum Einsatz, wobei der Deckstier Bastian besichtigt werden konnte. Die Exkursionsteilnehmer waren vor allem von den Jungkalbinnen und –stieren sehr begeistert, da sie sehr gut bemuskelt, ein korrektes Fundament und viel Wuchs hatten. Auch die Tageszunahmen bestätigen die Qualität der Jungrinder. Die Männlichen haben Tageszunahmen von 1.315g und die Weiblichen 1.100 g, bei der 200 Tage Wiegung. Die Vermarktung erfolgt ab Hof und es wird der größte Teil als Zuchttiere vermarktet und der Rest über die Erzeugergemeinschaft Schwäbisch – Hall. Im Winter werden die Mutterkühe mit den Kälbern in einem Laufstall gehalten und in Leistungsgruppen unterteilt. Der Laufstall ist ein Tieflaufstall und die Lauffläche ist planbefestigt. Die Lauffläche wird mit einem Schrapper abgeschoben und kommt über einen Querkanal direkt in die Güllegrube.Die Fütterung erfolgt im Winter ausschließlich mit Grassilage. Zusätzlich wird den männlichen Kälbern im Kälberschlupf Getreide und Grascobs angeboten. Die Jungkalbinnen werden im alten Stall untergebracht und leistungsgerecht versorgt.
Der vierte Betrieb befand sich in Hersbruck. Der Betrieb der Familie Wild wird im Nebenerwerb geführt und hat eine Fläche von 12 ha reines Grünland. Seit 1999 wird am Betrieb Mutterkuhhaltung betrieben und im Jahr 2004 wurde auf Pinzgauer umgestellt. Es werden sieben Mutterkühe samt Nachzucht am Betrieb gehalten. Im Sommer wird die gesamte Herde auf der Weide gehalten und je nach Futtergrundlage wird im Stall Heu zugefüttert. Die Besamung erfolgt künstlich und es werden Stiere wie Horio, Moltus, Raster usw. eingesetzt. Die Zwischenkalbezeit von 375 und der Besamungsindex von 1,5 weist auf ein optimales Besamungsmanagement hin. Die Vermarktung der männlichen Tiere erfolgt als Grillochsen mit einem Alter von einem Jahr oder als Schlachtstiere mit einem Alter von 18 Monaten.
Die Gastfreundlichkeit und die Qualität der Pinzgauer Rinder haben viele Exkursionsteilnehmer beeindruckt. Die Betriebsführer haben sich sehr viel Zeit für die Besichtigungen der Betriebe genommen und alle Fragen ausführlich beantwortet. So konnten die Teilnehmer einen Einblick in die bayrische Pinzgauerzucht erhalten!
22.06.11 TOP Listen
Aktuelle BDF TOP Liste der nicht RZF Rassen
http://www.bdf-web.de/list_aktuelles.html
14.06.11 Jahresversammlung in Bayern
Die Mitgliederversammlung 2011 der IG Pinzgauer fand in diesem Jahr am Wochenende des 30. April/ 1. Mai statt. Das Treffen der deutschen Pinzgauerzüchter war heuer im Oberpfälzer Hirschbachtal, bei Familie Uebler.
Am Samstagnachmittag trafen nach und nach alle Versammlungsteilnehmer am Betrieb ein, bei einer gemütlichen Kaffeerunde im Garten bereiteten wir uns auf den Betriebsrundgang vor. Anschließend liefen wir zu Fuß auf die erste Weide, wo in etwa 20 Pinzgauer Kühe mit kleineren Kälbern bei Fuß grasten. In der sogenannten Deckherde weidet auch der im Herbst 2010 aus Dänemark importierte Bulle „Bastian HP“ mit. Danach ging es weiter Richtung Stall. Wir besichtigten kurz den zweihäusigen Laufstall mit Laufhof, der den Biorichtlinien entspricht. Mit dem Auto ging es weiter zu einer kleineren Herde mit männlichen Kälbern, sowie zur Färsenweide. Alle Kälber die wir sahen, stammen vom vorherigen Herdenbullen Nonino ab.
Nun ging es zur Jahresversammlung, die in diesem Jahr Neuwahlen beinhaltete. Unser langjähriger 1. Vorsitzender Thomas Wiesmann stand leider nicht zur Wiederwahl. Thomas Wiesmann war Gründungsvorsitzender unseres Rasseverbandes, seines Tatendrangs und Freude an der Pinzgauerzucht ist es zu verdanken, das im Jahr 1999 unsere Interessengemeinschaft gegründet wurde. Zwölf Jahre lang leitete Wiesmann mit sehr großer Freude die Aktivitäten unseres Vereins. Ihm verdanken wir viel im Fortschritt der deutschen Pinzgauerzucht, es konnten ständig neue Züchter hinzugewonnen werden. Nach vielen Jahren im Ehrenamt wollte er die Geschicke des Vereins in jüngeren Händen wissen, die in der Versammlung abgehaltenen Neuwahlen ergaben folgende Ämterverteilungen:
1. Vorsitzender: Johannes Schmidt aus Dreisigacker/Thüringen
2. Vorsitzender: Reimund Werner aus Mittenaar/Hessen
weiteres Vorstandsmitglied: Werner Schuh aus Mönchengladbach/NRW
Kassier: Dr. Alfons Heseker aus Warendorf/NRW
Schriftführer: Norbert Uebler aus Hirschbach/Bayern
Am späten Abend überreichte Reimund Werner einen Geschenkkorb an den scheidenden Vorsitzenden. Herr Werner bedankte sich noch mal sehr Herzlich für die geleistete Arbeit im Interesse der Pinzgauer Rasse, denn es sei nicht selbstverständlich das man so viel seiner Freizeit für ein solches Ehrenamt opfert. Danach verlebten wir einen sehr gemütlichen Ausklang des Abends, wobei schon das ein oder andere Bier und Schnaps getrunken wurde.
Am Morgen des 1. Mai traten einige schon die Heimreise an, alle anderen fuhren noch zur traditionellen Bullenparade des Besamungsvereins Neustadt a.d. Aisch. In diesem Jahr wurde neben unzähligen Fleckviehstieren auch der hornlose Pinzgauer „Horio“ gezeigt. Nach der Bullenparade verabschiedeten sich alle und traten die Heimreise in alle Richtungen Deutschlands an.
20.03.11 Pinzgauer in Holland
Kürzlich erreichten uns Bilder vom ersten Pinzgauer Züchter Hollands, sein erster Kälberjahrgang stammt vom Bullen Horio ab.
19.12.10 Bericht Dänemark
Acht begeisterte Pinzgauerzüchter bzw. – halter machten sich auf nach Dänemark, um Land, Leute und deren Pinzgauer kennenzulernen.
Die Reise begann im schönen Thüringen und führte uns zunächst nach Mecklenburg-Vorpommern, zu unserem Mitglied und Mitfahrer Ulrich Krause. Herr Krause ist oftmals derjenige mit den meisten Anreisekilometern bei unseren jährlichen Treffen. Die weiten Strecken haben ihn aber nie abgeschreckt und er hat stets an unseren Treffen teilgenommen. Sozusagen ein echtes Urgestein.
Der Empfang bei ihm war herzlich und Kaffee und Kuchen ein Gedicht. Ulrich Krause hält mehrere Kreuzungsherden, bei denen auch ein Pinzgauer Bulle zum Einsatz kommt. Welche Kreuzungsprodukte, bei gleichzeitig straffer Selektion, mit Pinzgauern erzeugbar sind haben wir eindrucksvoll zu Gesicht bekommen. Ein Grünlandmanagement vom feinsten erzeugt wüchsige, satte Wiesen und Weiden und bildet die Grundlage für eine spitzen Mutterkuhhaltung. Auch die Stallungen und deren Umfeld waren beispielhaft in Ordnung und Sauberkeit, die geringe technische Ausstattung wird hocheffizient eingesetzt und ist ebenfalls in einem Top Zustand. Für die herzliche Gastfreundschaft und die offene, ehrliche Diskussion ein großes Dankeschön!
Am nächsten morgen machten wir uns auf zur Fähre und verließen Deutschland auf dem Seeweg. Als ersten Betrieb besuchten wir Berit Boserup, die Züchterin des Bullen BASTIAN HP. Sie scheint ein großes Herz für Tiere zu haben und präsentierte Rinder fast aller Rassen und Farben. Ihre Pinzgauer waren von guter Qualität und deren Abstammungen hoch interessant. Der Herdenbulle NYHOLMS AMADERUS P, ein Haller-Wisent Sohn war von überragender Qualität. Ein Tier das der ein oder andere sicher gerne bei sich zu Hause sehen würde.
Im Anschluss besuchten wir einen weiteren Betrieb mit einigen Pinzgauern und machten uns dann auf zum Strandhaus von William Rix, in dem wir übernachten durften. Am anderen morgen besuchten wir den Betrieb von William und Anne-Grethe Rix. Der Betrieb zählt 30 Mutterkühe, davon etwa zehn Pinzgauer. Beeindruckend für alle war sicher gleich zu Beginn der Herdenbulle PRISCUS P. Er überzeugt durch eine super Bemuskelung, sehr gute Übergänge und Harmonie und ein ruhiges und ausgeglichenes Wesen. So verwundert es nicht, dass PRISCUS fast in jedem Stammbaum dänischer Pinzgauer zu finden ist. In diesem und im nächsten Jahr kalben alle Kühe von ihm ab und er wird den Betrieb verlassen. Als Nachfolger wurde ein Haller-Naab Sohn von Oswald Dick angekauft, wir dürfen gespannt sein wie sich der neue Bulle etablieren wird. William und Anne-Grethe arbeiten auch viel mit Besamung, so teilt sich die Abstammung der Kühe in großteils Haller-Wisent Töchter und in früher in Mecklenburg zugekaufte Genetik. Alle Tiere verfügen über eine sehr gute Harmonie in allen Merkmalen, größter Wert wird auf gute Bemuskelung und korrekte Fundamente gelegt. Die Euter der Kühe sind hochaufgehängt mit kleinen Strichen. So wie der Bulle, sind auch die Kühe sehr ruhig und ausgeglichen. Die aus direkter Zuchtarbeit stammenden Tiere stechen deutlich hervor, sowie auch fast alle sehr guten Tiere die wir gesehen haben der Zuchtstätte Rix entstammen.
Der Hobbybetrieb von Rene Grönne war unsere nächste Station. Hier wird mit viel Leidenschaft eine kleine Herde von hoher Qualität gehalten. Die Tiere haben viel Platz und werden mit allen Leckereien verwöhnt. Ein weiblicher Absetzer stach uns sofort ins Auge, es war zwar das erste Kalb der Kuh, aber von überragender Harmonie und Qualität. Auch die Mutter, eine Haller-Wisent Tochter, zeigte sich trotz ihrer ersten Laktationsleistung in einem super Zustand. Man merkte sofort, dass das Wohlergehen der Tiere ihren Besitzern hier sehr am Herzen liegt!
Auf dem Heimweg besuchten wir die Zuchtstätte Daalgard von Hans Jörgen Hansen und einen weiteren Betrieb kurz vor der deutschen Grenze. Die Herde von Hans Jörgen Hansen war sicherlich für alle von uns sehr beeindruckend. Alle Tiere waren voll ausgefüttert und zeigten ihr genetisches Potential nur zu gut. Die zugekauften Kühe entstammen meist den besten Zuchtbetrieben, auf dem Betrieb geborene Tiere stammen aus Besamung und sogar Embryotransfer. Viele der Tiere sind positiv auf homozygotie im Merkmal Hornlosigkeit getestet. Eine große Gruppe weiblicher Absetzer stammt vom ehemaligen Herdenbullen Amadeus ab. Es ist zu schade, dass wir diesen Bullen nicht mehr sehen konnten, er musste wegen einer Verletzung den Bestand verlassen. Ein Hauptgrund für den sehr guten Futterzustand ist eben auch, dass sollte einem Tier etwas passieren, jedes Tier sofort dem Schlachter zugeführt werden kann, ohne große finanzielle Verluste. Die Absetzergruppe überzeugte durchwegs in allen Merkmalen. Alle Tiere waren gut bemuskelt und abgedreht, ein Grund mehr den über Besamung verfügbaren Amadeus Pp auch in Deutschland breit einzusetzen.
Allen Betrieben und vor allem William und Anne-Grethe ein ganz großes Dankeschön für die überaus große Gastfreundschaft und die Organisation während unserer Züchterfahrt. Wir waren alle sehr beeindruckt und kommen sicherlich sehr gerne wieder zu euch nach Dänemark.
Johannes Schmidt
08.09.10 Spermabestellung Ravensbrook Caesar
An alle Mitglieder,
bitte meldet euch, wenn ihr Interesse an einer weiteren Bestellung von Sperma des Bullen Ravensbrook Caesar HB: 403834 habt.
Norbert Uebler mail@pinzgauerzucht.de Tel. 09665-8340
oder
Johannes Schmidt schmidt-johannes@web.de
Tel. 03694-320616
03.08.10 Besuch von William Rix in Thüringen
Am Samstag 31.07.2010 besuchten uns William und Anne-Grethe Rix aus Dänemark. William Rix ist der Vorsitzende des dänischen Pinzgauerverbandes. Bei Kaffee und Kuchen wurde zuerst einmal ausgiebig über die Pinzgauerzucht gefachsimpelt, neue Bullen und Linien wurden angesprochen und ausgiebig diskutiert. In Dänemark kommt eine völlig andere Zuchtphilosophie zum tragen als in Deutschland oder Östereich. Zucht bedeutet dort eine knallharte Auslese, aller zur Zucht verwendeten Tiere. Die nicht dem Zuchtziel entsprechenden Tiere werden rigoros von der Zucht ausgeschlossen, oder sofort geschlachtet. So haben zum Beispiel zwei Züchter ihre Bullen nach der Prüfstation, die sie mit Tageszunahmen über 1500 g abgeschlossen haben, nach beendigen der Prüfung zum Schlachter gefahren. Beide waren hornlos!
So verwundert es nicht, dass durch diese konsequente Zucht gleich zwei hornlose Bullen in der KB verfügbar sind, einer der beiden ist sogar reinerbig hornlos. An Skelett und Bemuskelung lassen es die Tiere an nichts mangeln. Beachten muß man aber dabei auch die Fütterung, auch hier lässt man absolute Konsequenz walten.
Nach dem Kaffee ging es dann auf die Weide um die Tiere zu begutachten. Viel Gefallen fanden die Haller-Wind Enkelinnen, die ich von Reimund Werner zugekauft habe. Sofort vielen die Blicke auf Skelett und Bemuskelung der Tiere, ich denke in Dänemark die zwei wichtigsten Eigenschaften in der Zuchtstrategie. Auch die Haller-Wisen Tochter gefiel, sie besticht im Moment durch eine sehr gute Bemuskelung, ihre ungeheure Fresslust brachte die beiden zum schmunzeln.
Die Kälber von Horio P fanden ebenfalls großes Interesse, das verfügbare Bild des Bullen im Internet hatte die beiden bisher von einem Einsatz abgehalten, ich denke die Bilder von der Bullenparade in Neustadt/ Aisch und Bilder von Horio P als Absetzer sowie die Zuchtprodukte haben das Bild des Bullen aufgewertet.
Da Familie Rix auch in der Fleckviehzucht tätig ist (natürlich auch Herdbuch) besuchten wir noch den sehr guten Zuchtbetrieb Petzenberger in Eckardts/ Rhön. Beide zeigten sich beeindruckt von der Linienvielfalt und Qualität der Zuchttiere.
Am nächsten Morgen besprachen wir die anstehende Züchterfahrt nach Dänemark und anschließend traten unsere Gäste ihre Heimreise an.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Dänemark. Johannes Schmidt und Familie
30.07.10 neuer hornloser Teststier
ab sofort ist ein neuer hornloser Teststier in Österreich erhältlich:
Haller-Graf Pp
http://www.besamung-klessheim.at/
unter Downloads, Aktuelle Pinzgauer Teststiere
12.07.10 KB Bulle
Neuer KB hornlos Bulle in Sachsen-Anhalt
Hans PS 10/603507 Index 122
Körung 8-8-8 TZ 1307g
http://www.rsaeg.de/index.php?id=264
06.07.10 Neuer KB Bulle in Dänemark
Bastian P
http://www.vikinggenetics.com/en/kod/tyr.asp?breed=51&hbnr=51005&type=Brugsplan
Fotos auch hier:
http://www.pinzgauerrind.at/nc/de/startseite/aktuelles/detailansicht/article/pinzgauer-in-daenemark/2.html
08.06.10 BDF TOP Listen
Aktuelle BDF TOP Liste der nicht RZF-Rassen
http://www.bdf-web.de/list_aktuelles.html
01.06.10 Versammlung 2010
Am 24. und 25. April 2010 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Deutscher Pinzgauerzüchter und –halter e.V. bei Johannes Schmidt in 98617Dreisigacker in der schönen Rhön statt.
Am Samstag Mittag trafen die Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet im Hotel Brückenmühle in Walldorf in der Nähe von Meiningen ein. Die weiteste Anreise hatte Herr Ulrich Krause aus 17166Hohen Demzin mit mehr als 500 km zurückgelegt.
Nach einem sehr guten Mittagessen fuhren alle zu einem der fünf Standorte des Arbeitgebers von Johannes Schmidt. Ein Agrarbetrieb mit etwa 4000 ha Nutzfäche. Die Hälfte davon Grünland für die etwa 900 Rinder. Johannes Schmidt stelle den Anwesenden den ,wegen seine Größe für viele beeinduckenden, Betrieb vor und erläuterte seine Position und sein Tätigkeitsfeld im Betrieb.
Anschließend hatt Herr Schmidt einen Ausflug zur Gedenkstätte Point Alpha Platz der Deutschen Einheit 1 in 36419 Geisa; http://www.pointalpha.com; in das Programm eingeplant. Eine Führung vor Ort stellt den Besuchern die besonderen Umstände an der Innerdeutschen Grenze zwischen Nachkriegszeit und Grenzöffnung vor. Eindrucksvoll, mehr ist hierzu nicht zu sagen.
Nach diesem Programmpunkt fuhren die Mitglieder zu Ihrem Tagungshaus in dem die diesjährige Jahreshauptversammlung der Interessengemeinschaft abgehalten wurde.
Am zweiten Tag des Zusammentreffens hatte Johannes Schmidt die Besichtigung mehrerer Pinzgauer Zuchtbetriebe organisiert. Einige schöne Tiere konnten hierbei von den Züchtern in Augenschein genommen werden.
Das Treffen klang bei herrlichem Wetter, mit Kaffee und Kuchen (vielen Dank an Frau Schmidt) am Sonntag Nachmittag am Stall der Familie Schmidt in lockerer Stimmung aus.
Das nächste Treffen wird voraussichtlich am letzen Aprilwochenende in 2011 bei Norbert Übler in 92275 Hirschbach stattfinden, zu dem wieder viele Züchter der Pinzgauer Rinder aus dem Bundesgebiet eingeladen sind.
17.05.10 Jahresversammlung
Gruppenfoto der diesjährigen Jahresversammlung bei Johannes Schmidt in Thüringen
weitere Fotos unter Galerie
25.04.10 Kontaktadressen Landeszuchtverbände
Für Zuchtinteressierte die Kontaktadressen der jeweiligen Landeszuchtverbände
http://www.bdf-web.de/mitglieder_landesverbaende.html
26.04.09 Tiervermittlungen
Bei Interesse an Pinzgauer Zuchttieren wenden Sie sich bitte an:
Norbert Uebler
Tel. 09665-8340
oder
Reimund Werner
Tel. 06444-1387